Wanderbericht: Buntenbock in Richtung Lerbach (ca. 11km)

Harzer Wandernadel als treuer Begleiter

Als Naturliebhaber bin ich immer auf der Suche nach schönen Touren in unserem tollen Harz. Eine tolle Hilfe bei der Routenwahl ist die Harzer Wandernadel, die einen immer wieder an fremde Orte führt. In sehr positiver Erinnerung blieb mir eine Strecke nahe Clausthal-Zellerfeld. Vorweggesagt, ist diese Tour so besonders, da sie fast ohne Höhenmeterüberwindung auskommt und trotzdem eine reizvolle Landschaft zeigt. Sie eignet sich damit für Familien, Rentner und natürlich dem klassischen Bergwanderer.

Der Beginn...

Die Route lässt sich gut von dem Parkplatz „Prinzenteich“ beginnen, der sich zwischen der Abzweigung Buntenbock Richtung Osterode befindet. Als ersten Anlaufpunkt bietet sich die Lasfelder Tränke an. Zugegeben sind die ersten Meter auf dem Asphalt nicht reizvoll und es braucht ein paar Meter bevor man in den Harzwaldtraum eintaucht. Dennoch ist die Ruhe der beste Begleiter, schon zu Beginn der Strecke. Vorbei an einem gut aufgeforsteten Waldstück landet man an der Tränke, die ein wunderschöner Rastplatz vor allem an Sonnentagen ist. Auch wenn von der früheren Quelle nichts mehr zu sehen ist, so ist es ein bestechendes Idyll im grünen mit kleinem Wasserlauf.

Buntenbock

Weiterer Verlauf...

Von dort aus bietet sich der Weg auf dem Försterstieg in Richtung Kaysereiche an. Der Weg dorthin führt durch ein sehr ruhiges Waldstück mit befestigtem Weg. Angekommen an der Eiche, fällt der verwunderte Blick zunächst auf einen Nadelbaum und die Schutzhütte mit schönem Außensitz, jedoch sind es nur ein paar Schritte bis zur Eiche zu Ehren des Oberförsters Kayer.
Die nun folgende Rücktour führt über kleine Wege zur Teichlandschaft. Zunächst vorbei am oberen Hahnebalzer Teich, an welchem man denkt das die Zeit stillsteht und dann weiter zum Prinzenteich. Auch hier kann man die ein oder andere Minute verweilen. Einem Wanderprofi kann man die vom Sturm gezeichnete rechte Seite (wie im Foto) des Teiches als Rückweg anbieten. Jedoch sollte vorrangig der Hauptweg auf der linken Teichseite genutzt werden.

Das Ende mit Abstecher...

Wieder an der Straße angelangt und sich der Zivilisation bewusst geworden, empfiehlt sich noch der kleine Abstecher zur Kuckholzklippe mit Aussichtsturm. Wem die 11km zu lang sind, verzichtet auf die Klippe. Für jene, die die Tour noch verlängern wollen kann man eine Verbindung zum Braunseck und den Bärenbrucher Teich empfehlen und dem Startpunkt auf dem Parkplatz „An der Trift“ in Buntenbock verlagern

 

Wanderbericht von Martina, 33 Jahre, Blankenburg