Geschichte des Kurortes Drucken E-Mail
Hahnenkleer HofNach dem Ende des Oberharzer Bergbaus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den sich verschlechternden Lebensbedingungen der Menschen breitet sich in Deutschland zeitgleich ein Trend aus: Die "feine Gesellschaft" findet Gefallen an "Kur-Urlauben" in der näheren Umgebung. So kommen schon bald reiche Familien aus Braunschweig, Hannover, Göttingen, Magdeburg und Halberstadt nach Hahnenklee und Bockswiese, um sich dort an der heilklimatischen Bergluft zu erfrischen und um sich zu erholen. Die Bewohner Hahnenklees stellen sich schnell darauf ein. Sie richten Fremdenzimmer her, bauen Hotels und Pensionen, gründen 1882 ein Kurkomitee und führen Hahnenklee fortan als Kurort. 1882 wird als erster offizieller Kurgast Frau Henriette Wilsem aus Arnswalde begrüßt. Nur 16 km entfernt von Goslar ist der Stadtteil Hahnenklee-Bockswiese heute ein idyllischer, heilklimatischer Kur- und Wanderort mit über 4.500 Gästebetten und jährlich mehr als 100.000 Besuchern. Ein Ort, der durch seine zauberhafte und naturnahe Lage wie geschaffen ist für jede Art von Wandersport. Und ein Ort, der sowohl Ruhe und Entspannung als auch Abwechslung und Unterhaltung bietet.
 

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Nach dem Ende des Oberharzer Bergbau entwickelte sich Hahnenklee-Bockswiese aus der Initiative Ihrer Bewohner schnell zu einem Kurort heraus und konnte bald den ersten offizielle Kurgast im idyllischen Kur- und Wanderort begrüßen.

 
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